Kabelbäume: Hightech trifft auf Handarbeit – Warum spezialisierte Schulungen unverzichtbar sind
Die Herstellung von Kabelbäumen ist ein hochkomplexer Prozess, der trotz technologischer Fortschritte nur begrenzt automatisiert werden kann. Besonders bei kleineren Stückzahlen ist Handarbeit wirtschaftlich nicht zu ersetzen. Hier kommt es auf das Know-how erfahrener Spezialisten an. Doch wie stellt man sicher, dass sie immer auf dem neuesten Stand sind?
Schulung nach IPC-Standards: Ein Garant für Qualität
Seit Jahrzehnten setzt Howag auf konsequente Schulung und Zertifizierung seiner Mitarbeitenden nach dem IPC 620-Verkabelungsstandard. IPC (Institute of Printed Circuits) ist der globale Verband, der OEMs, EMS-Dienstleister, PCB-Hersteller und Kabelbaumproduzenten dabei unterstützt, ihre Elektronik auf höchstem Niveau zu fertigen. Als aktives IPC-Mitglied verfügt Howag in der Schweiz, Bulgarien und China über eigene zertifizierte IPC-Trainer.
Die Schulungen kombinieren fundierte Theorie mit praxisnahen Einheiten. Besonders wertvoll sind 1:1-Veranschaulichungen kritischer Fälle und Best Practices aus der Produktion. So stellen wir sicher, dass unser Team nicht nur die Standards kennt, sondern sie auch effizient umsetzen kann.
Neue Trends: Miniaturisierung und Integration von Elektronik
In den letzten Jahren hat sich ein klarer Trend abgezeichnet: Leiterplatten und elektronische Komponenten werden zunehmend in Kabelbaumdesigns integriert. Das stellt neue Anforderungen an unser Fachpersonal. Neben praxisnahen Arbeitsanweisungen setzen wir verstärkt auf die Vermittlung von weiterführendem Know-how.
Unser CTO und zertifizierter IPC-Trainer Pascal Jeker betont: „Die Schaffung eines soliden theoretischen Fundaments ist essenziell für ein umfassendes Verständnis und eine professionelle Arbeitsweise.“ Daher erweitern wir unser Schulungsangebot um IPC 610-Kurse mit Elektronikfokus. Die nächsten Trainings sind bereits geplant!